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Tradewindsband

TheTradewindsband2012-1 Sie machen Folkpop fĂŒrs Herz: Die Tradewindsband aus dem hessischen Hinterland. Sie möchten mit ihrer Musik Sinn stiften und Werte vermitteln. Aus der Bandfreundschaft ist nun auch mehr geworden.

Es begann mit Eistee. Jule, Christoph und Jonathan aus dem mittelhessischen Bergland bemerkten, dass sie alle gerne Eistee trinken. Das war 2006 und die drei waren dabei, eine Band zu grĂŒnden. Also benannten sie sich nach einer Eistee-Marke, die es heute nicht mehr gibt: Tradewindsband.

Die Tradewindsband gibt es noch heute. Seit nun acht Jahren machen die fĂŒnf Musiker im Alter zwischen 25 und 30 Folk Pop. Jule singt, schreibt die Songs und spielt Gitarre, Christoph spielt Gitarre, Thomas ist am Schlagzeug, Jonathan spielt Bass und Sebastian Klavier. 2012 veröffentlichten sie ihr erstes Album: Navigation Lights.

TheTradewindsband2012-2Darauf finden sich Songs wie Changing Room, ein bildhaftes Lied ĂŒber Gott, rockig mit gewitzten Bildern im Text. „Ich habe ein dreiviertel Jahr an dem Text geschrieben“, sagt Jule. Auf der Platte ist auch der Track Enough. Er handelt davon, dass wir uns oft Sorgen machen um so viele Dinge: um das tĂ€gliche Überleben sowie ganz Banales. „In unserer Gesellschaft muss man gegen alles versichert sein“. Angst wĂ€re ein solch vorherrschendes GefĂŒhl, so Jule. „Das brauchen wir nicht, weil wir Gott haben“. Sie hat einen Text aus der Bergpredigt in das Lied eingebaut.

„Wir wollen unsere Zuhörer mit ehrlichen Geschichten erreichen“, das ist die Einstellung der Tradewindsband. Jule schreibt Songs, die nah an ihrem eigenen Leben dran sind und mit denen sich andere identifizieren können. Inspiration holt sie sich von starken SĂ€ngerinnen wie KT Tunstall, Tina Dico oder Jennifer Knapp.

Auch wenn sie schon so lange zusammen Musik machen, ist es nicht leicht die Gruppe zusammenzuhalten. Einige Bandmitglieder studieren, die anderen arbeiten, oft ist jemand fĂŒr ein Praktikum im Ausland. Und jeder hat noch andere Bandprojekte, in die er involviert ist.

Wenn sie es dennoch schaffen zusammenzukommen, geht es allen sehr gut dabei. Etwa im Jahr 2012, als sie ihre erstes Album aufgenommen haben und von morgens bis abends im Studio waren. „Studio macht so viel Spaß“, sagt Jule.

Inzwischen ist die Tradewindsband weit mehr als nur eine Band: Seit drei Monaten ist Jule mit dem Bassisten Jonathan verheiratet, er ist der beste Freund von Jules Cousins und dem Gitarristen der Band, Christoph. Die Beziehung hat sich durch die Band ergeben.

Weil sie sich so gut kennen, diskutieren sie auch viel und gern. Jule kommt meist mit fertigen Arrangements in die Probe. Und dann gibt es Feedback von der Gruppe. „Oft bin ich stur, bis ich merke: Hey, es tut dem Song gut, wenn Input von anderen Personen kommt.“ Ihr Ziel: Dass Leute ihre Musik gern hören, sich gut dabei fĂŒhlen und dass die Texte zum Nachdenken anregen, hin und wieder Werte zu vermitteln: Über Beziehung, Freundschaft, Job und ĂŒber Glauben.

Denn Jule und die Band erleben, dass es immer weniger intensiven Glauben an Gott gibt. Nicht mehr viele Leute gingen in die Kirche und sĂ€hen Glauben als Teil ihres Lebens, erfĂ€hrt Jule in ihrem Alltag. „Letztes Mal habe ich jemanden getroffen, der Fußball als den Sinn seines Lebens gesehen hat. Er war riesiger BVB-Fan“, erzĂ€hlt sie. Das hat sie ziemlich ĂŒberrascht. „Ich glaube, dass der Glaube an Gott jedem Menschen viel Halt und Sinn geben kann.“

Jule ist in einer Kirchengemeinde und glĂ€ubigen Familie aufgewachsen. Eines Tages hat sie gemerkt, dass sie sich entscheiden muss, wie sie selbst fĂŒr sich Glaube definiert. Ob sie einfach nur mitmacht, was sie gelernt hat oder ob sie auf ihre persönliche Art und Weise glaubt. Sie entschied sich fĂŒr Letzteres und hat es bis heute nicht bereut. „Ich habe erkannt, ich muss meinen eigenen Glauben finden. Die Perspektive, dass es mehr gibt als nur den Alltag.“

Gemeinde ist den Mitgliedern der Tradewindsband enorm wichtig. „Es kann sehr heilsam sein fĂŒr das Leben“, sagt Jule. Und dennoch möchten sie mit ihrer Musik nicht Werbung fĂŒr eine gewisse Gemeinde machen. In erster Linie geht es Ihnen um Gott und Christus und die Erlösung. „Wir kĂŒmmern uns erst ums Gottes Reich. Was fĂŒr Gott wichtig ist. Das ist unsere Aufgabe“.

Deshalb treten sie in erster Linie auf, um den Zuhörern ein Fest zu bereiten: in Kneipen, auf Festivals und in Kirchen. Eine bleibende Erinnerung war ihr Auftritt bei einem Bandwettbewerb im Kulturzentrum Batschkapp in Frankfurt. „Da wollten wir immer mal hin“, sagt Jule. Die Tradewindsband ist dann ĂŒberraschenderweise in die zweite Runde gekommen. „Das war schon toll, der Sound war richtig gut.“

Hier geht es zur Bandhomepage.

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