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Jonnes

jonnes4Als er sich zum ersten Mal richtig verlassen fĂŒhlte, begann er Musik zu machen. Seither schreibt Jonnes aus der NĂ€he von Bonn mit Enthusiasmus Lieder – und spielt sie ganz besonders gern vor einem kleinen Publikum.

Jonnes alias Joni Schmidt hat seinen Kopf voller Musik: er macht Jazzy Singer Songwriter Pop in verschiedenen Facetten. „Jeder Song hat in meinen Gedanken ein eigenes Bild“, sagt er. Es geht um Begegnungen, Beziehungen, BerĂŒhrungen, kurz gesagt: um ehrliche Emotionen. Nebenbei studiert er Theologie in der NĂ€he von Bonn.

Angestiftet zum Musikmachen hat ihn die Zeit wĂ€hrend seines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in NeumĂŒnster 2010 und 2011 – eine fĂŒr Jonnes schwierige Zeit. Jonnes und sein damaliger Chef kamen ĂŒberhaupt nicht miteinander klar. „Mein Chef war strukturiert und pedantisch. Ich bin das Gegenteil davon. Ich brauche Freiheit und Chaos“ sagt Jonnes. Die Kombination fĂŒhrte dazu, dass Jonnes nach ein paar Monaten entlassen wurde.

Im ersten Moment war Jonnes am Boden, wusste nicht, was er nun tun sollte. Schließlich ergab sich die Möglichkeit, dass Jonnes sein FSJ in einem JugendcafĂ© zu Ende bringen konnte. „Da habe ich gemerkt, ich werde gebraucht“, sagt Jonnes . „Von Jugendlichen, die auf der Straße rumhingen, fĂŒr die es nur Party und PrĂŒgeln gab.“

Jonnes fand schnell Anschluss, war mit den Jugendlichen auf einer WellenlĂ€nge und gleichzeitig ein Vorbild fĂŒr sie, weil er Ă€lter und erfahrener war. „Es war schön, da zu sein und denen etwas vorzuleben“, sagt er. „Zu vermitteln: Hey, es gibt noch mehr als Langeweile.“

Diese Erlebnisse verarbeitete er mit Musik – seither ist er nicht mehr davon weggekommen. Im Projekt Jonnes ist er mit Gesang und Gitarre die Konstante. Dazu kommen oftmals wechselnde Besetzungen. Vor einem Jahr veröffentlichte Jonnes sein erstes Album. Derzeit nimmt er eine EP in den ATM Tonstudios auf, die im April 2014 erscheint und kostenlos sein wird.

Darauf ist der Song So viele Menschen zu finden. „Jeden Tag treffen wir Menschen, manchmal nur eine Minute.“ Jonnes hat sich gefragt, warum? Er ist ĂŒberzeugt: nichts passiert ohne Grund. „Aus jeder Begegnung kann man etwas mitnehmen und sie kann deinen Tag verĂ€ndern“ sagt er. „Doch wir lenken den Blick oft auf die Macken und Fehler des Anderen, anstatt auf das, was er gut kann.“ Die Inspiration durch andere Menschen zu schĂ€tzen und anzunehmen– das transportiert sein Song.

Jonnes Texte sind auf Deutsch, da es ihm in deutsch leichter fĂ€llt, GefĂŒhle und Gedanken auszudrĂŒcken. „FrĂŒher habe ich Englisch geschrieben. Die Distanz ist viel grĂ¶ĂŸer“, sagt Jonnes. Er möchte, dass der Hörer versteht, was er als Songwriter meint. „Ich steh mit meinen Emotionen sehr nackt da. Mir ist wichtig, dass meine Musik authentisch ist“, sagt er.

jonnes1Dementsprechend sind seine Vorbilder deutschsprachige Musiker wie Max Herre, Ingo Pohlmann, und ganz besonders Clueso. „Ich finde den Typen klasse. Wie er durch das Land fĂ€hrt und die Hallen voll macht“, schwĂ€rmt Jonnes. Lange Zeit wollte er so sein wie Clueso. Doch dann wurde ihm klar: „Ich will niemanden kopieren, sondern einfach ich sein. Ich werde im Leben das erhalten, was ich brauche.“

Daher sieht er gelassen und optimistisch in die Zukunft und lĂ€sst sie auf sich zukommen, statt alles genau zu planen. „Ich setz mir keine Ziele“, sagt Jonnes . „Ich will dorthin wo mein Platz ist. Gott hat einen Plan fĂŒr mich.“

Jonnes ist evangelisch und in einer evangelischen freien Gemeinde in der NĂ€he von Bonn aufgewachsen. Er bezeichnet sich nicht als christlicher Musiker, sondern als Musiker, der Christ ist – diese Unterscheidung ist ihm wichtig, denn er schreibt Songs nicht nur ĂŒber Gott, sondern auch die Welt und tritt auf sĂ€kularen wie geistlichen Veranstaltungen auf.

Das kleinste Konzert, das er je gespielt hat, war auf einem Parkplatz. Jugendliche haben sich dort fĂŒr eine 72-Stunden-Aktion getroffen, um Geld fĂŒr Waisenkinder zu sammeln. Sie haben Jonnes gefragt, ob er Musik machen möchte. „Die BĂŒhne war megaklein, die AtmosphĂ€re sehr chillig. Es war einer meiner schönsten Sommerabende. Wir hatten eine coole Gemeinschaft.“

Hier geht es zur Facebookpage von Jonnes.

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